Beim Screening für den „Praxis-Check 2019“ geht es um die Konstruktvalidität. Das heißt: Messungen im Rahmen des Screenings, erfassen nur das was sie auch erfassen sollen.
Objektivität:

Objektivität ist dann gegeben, wenn ein Untersuchungsergebnis in Durchführung, Auswertung und Interpretation vom Untersuchungsleiter nicht beeinflusst wird, oder mehr noch, wenn mehrere unabhängige Experten gleiche Ergebnisse erzielen.

Reliabilität:

Unter Reliabilität versteht man die Zuverlässigkeit einer Messungsmethode. Eine Untersuchung wird dann als reliabel bezeichnet, wenn es bei einer Wiederholung der Messung unter denselben Bedingungen und an denselben Gegenständen zu demselben Ergebnis kommt.

Validität:

Die Validität (Gültigkeit) gibt die Eignung eines Messungsverfahrens oder einer Frage bezüglich ihrer Zielsetzung an. Eine Messung oder Befragung ist valide, wenn die erhobenen Werte geeignete Kennzahlen für die zu untersuchende Fragestellung liefern. Die Überprüfung der Gültigkeit wird mithilfe der Korrelation mit einem Außenkriterium vorgenommen.

FRAGESTELLUNG & ERGEBNISSE

Über ein systematisches Verfahren werden seit einigen Monaten sukzessive die Arztpraxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz in einem fortlaufenden Screening „gecheckt“. Die Prämisse dieses „Praxis-Check“ fokussiert sich auf die Fragestellung: Wie zeitgemäß begegnen die Praxen den heutigen Herausforderungen in puncto Patientenservice und -kommunikation?

Für das Screening werden ausschließlich Daten verwendet, die öffentlich frei zugänglich sind. Für die Auswertung kommen die Kriterien a) positive Außendarstellung, b) patientenorientiere Webseite und c) Empfehlung durch Dritte zum Tragen.

Positive Ergebnisse des „Praxis-Check“ werden gegenüber den Arztpraxen kommuniziert.